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Preview Week 5: San Francisco 49ers vs. Arizona Cardinals

Empirenews

Vier Spiele sind vorüber, drei davon gingen verloren. Die letzte Niederlage der 49ers schmerzt jedoch besonders, da nicht nur das Spiel, sondern auch der Leader des Teams, NaVorro Bowman "verloren" wurde. Der Linebacker zog sich einen Achillessehnenriss zu und fällt für den Rest der Saison aus. Doch das Geschäft ist schnelllebig, zumindest sportlich können die 49ers in der Nacht von Donnerstag auf Freitag Wiedergutmachung betreiben. Kick-Off ist um 02:25 Uhr deutscher Zeit (live auf DAZN und Twitter). Es ist Thursday Night, das heißt außerdem, dass die 49ers heute wieder in ihren schwarzen Uniforms antreten werden.  Unsere ways-to-win und worauf es sonst zu achten gilt, lest ihr hier:

Der Gegner - Arizona Cardinals (1-3, 0-2 away)

Schon in Week 5 wartet der dritte der drei Division-Gegner auf die 49ers, die Arizona Cardinals. In den letzten Jahren haben die Cardinals den 49ers den Rang an der Spitze der NFC West nicht nur streitig gemacht, sondern auch abgenommen. Im letzten Jahr landete man sogar vor den Seattle Seahawks, und scheiterte in den Play-Offs erst im NFC Championship Game gegen die Carolina Panthers. Vor der Saison waren in Glendale, Arizona natürlich die Hoffnungen auf einen weiteren Play-Off Run groß, die Ambitionen riesig. Doch der Saisonstart ging mächtig in die Hose. Die Auftaktniederlage gegen die New England Patriots wurde durch einen deutlichen Sieg gegen die Tampa Bay Buccaneers vergessen gemacht, es folgten jedoch zwei gruselige Vorstellungen gegen die Bills und zuletzt gegen die Rams, weshalb das Team von Headcoach Bruce Arians, wie die 49ers, nur einen 1-3 Record vorzuweisen hat. Zu guter letzt hat sich bei der Niederlage gegen Los Angeles auch noch QB Carson Palmer verletzt, der in der Nacht auf Freitag definitiv ausfällt. Man möchte den Teufel in Arizona nicht an die Wand malen, ein 1-4-Start - selbstverständlich verbunden mit einer heutigen Niederlage - wäre zwar noch keine Vorentscheidung, aber ein Play-Off Run erscheint äußerst unwahrscheinlich. Für die Cardinals geht es heute Abend also um mehr, als um nur einen Sieg. Es wird bereits davon gesprochen, dass die Saison der Cardinals "on the line" ist. Dies ist nicht zwingend der Fall, zeigt aber auf, was für einen Druck auf den Mannen von Bruce Arians liegt, und mit welcher Einstellung sie in das Spiel gehen werden. Man darf sich definitiv auf einen heißen Tanz gefasst machen!

Kurz-Info:
- Gegründet: 1898
- Vereinsfarben: Kardinalrot, Weiß, Schwarz
- Super-Bowl Titel: 0
- Stadion: University of Phoenix Stadium (63.400 Plätze)
- Headcoach: Bruce Arians
- letztjähriger Record: 13-3 (1. Platz in der NFC West)
- ewige Bilanz: 29-20 für die 49ers
- letzte Duelle (3-2 für die Cardinals):

  • 29. November 2015: 13-19 Cardinals
  • 27. September 2015: 47-7 Cardinals
  • 28. Dezember 2014: 20-17 49ers
  • 21. September 2014: 23-14 Cardinals
  • 29. Dezember 2013: 20-23 49ers

Die Aufstellung der Cardinals findet ihr hier.

Stars und Stärken:
Der Kader der Cardinals ist momentan auf dem Höhepunkt seiner Leistungsstärke. Die Stars der Cardinals sind momentan im besten Football-Alter, doch für manche neigt sich die "Prime-Time" der Karriere auch bereits dem Ende zu, bspw. für Larry Fitzgerald. Das letzte, und vor allem das jetzige Jahr ist vor allem für Larry Fitz wohl das letzte Jahr, um sich seinen verdienten Ring um den Finger zu stecken. Mit vielen starken Rookies und Veteranen gespickt, gehört das Roster der Cardinals definitiv zu einem der stärksten der NFL. Die Tiefe des Kaders könnte einige andere Teams blass machen, umso erstaunlicher der schwache Start des Teams aus Phoenix. Dennoch gibt es genug Spieler, die zu den Stars der NFL gehören und dies auch heute Nacht unter Beweis stellen wollen:

  • #31 David Johnson (RB):
    Der Running-Back der Cardinals ist in seinem zweiten Jahr, er hat eine hervorragende Rookie-Saison gespielt. Geht neben Ezekiel Elliott und Todd Gurley etwas unter, hat jedoch eine unglaubliche Power und besitzt auch die Fähigkeit, Pässe aus dem Backfield zu fangen und großen Raumgewinn zu erzielen. Ist in der Lage unzählige Tackles zu brechen, und extra Yards zu erzielen. Chris Johnson wurde von den Cards auf die IR-Liste gesetzt, David Johnson wird also wohl noch mehr Carries bekommen.
  • #21 Patrick Peterson (CB), #32 Tyrann Mathieu (FS/CB)
    Peterson und der "Honey Badger" gehören mit Sicherheit zu einem der besten Duos auf der Defensive-Back Situation. Peterson ist ein waschechter "Shutdown"-Corner, der sich wohl Torrey Smith zur Brust nehmen wird. Tyrann Mathieu ist ein unglaublich harter Hitter, hat aber auch sehr starke Ball-Skills und ist ein fantastischer Run-Support-Safety. Watch Out Niners!
  • #55 Chandler Jones (OLB)
    Chandler Jones wurde in der Off-Season von den New England Patriots akquiriert (u.a. gegen einen 2.Round-Pick) und ist momentan der beste Pass-Rusher der Cardinals (vier Sacks). Doch auch in der Coverage und im Verteidigen des Running-Games liegen die stärken des vielseitigen Linebackers, der heute Abend vermutlich wieder "all over the field" sein wird.

Schwächen: Aufgrund des Fehlens von Carson Palmer werden sich in der Offense der Cards aber wohl auch einige Schwächen offenbaren. Und nicht umsonst sind die Cards 1-3 gestartet, es läuft noch nicht alles rund:

  • Turnover-Probleme: Sowohl Carson Palmer, als auch sein Ersatz Drew Stanton, haben große Probleme damit, den Ball in den eigenen Reihen zu halten. Palmer warf gegen die Bills ganze vier (!) Interceptions, da half auch die starke Defense nicht. Stanton, der erst in der Endphase gegen die Rams aufs Feld durfte, machte es keinen Deut besser und warf in zwei Drives zwei Interceptions. Das Spiel ging verloren, Stanton machte keinen starken Eindruck. Wenn die 49ers heute gewinnen wollen, müssen sie diese Schwäche der Cardinals ausnutzen, und Turnover produzieren - und anschließend punkten.
  • Defense - Big Plays/Penalties: Trotz der eigentlich starken individuellen Einzelspieler der Cardinals-Defense, unterlaufen der sonst so hochgelobten Unit einige Fehler, die immer wieder zu Big Plays geführt haben. In entscheidenden Momenten war die Defense eben nicht "on point", entweder wurde ein großer Raumgewinn zugelassen, oder dem Gegner durch einen Penalty ein 1. Down geschenkt. Man muss hoffen, dass den Cardinals diese Fehler heute wieder unterlaufen, man darf jedoch davon ausgehen, dass Coach Bruce Arians vor allem dort seinen Finger in die Wunde gelegt hat.

Man muss hoffen, dass die 49ers aus den zugegeben wenig Schwachstellen der Cardinals Kapital schlagen können um mehr Punkte zu erzielen, als dass dies der Gegner mit Drew Stanton under center tun kann.

Wie steht es um die San Francisco 49ers?

Auf diese Frage gibt es nur eine Antwort: Schlecht. Die nächste Frage lautet: Könnte es derzeit schlechter aussehen? Die Antwort: Eher nicht. Nicht nur die Niederlage gegen den Erzrivalen aus Dallas, der dazu im Levis' Stadion sogar noch lautstark zu vernehmen war, sondern vor allem die Verletzung von NaVorro Bowman schmerzt den 49ers sehr. Der Chef der Defense richtete jedoch heute einige Worte an die Faithfuls:

Hätte man zumindest das Spiel gewonnen, oder Bowman behalten, beides wäre in Anbetracht der durchaus guten Ausgangslage (Palmer verletzt, Arizona unter Druck) zu verkraften gewesen. Aber eine Niederlage gepaart mit der Verletzung Bowman könnte bereits das Ende der Saison für die 49ers bedeuten. Doch es ist genug Football zu spielen, um das Ruder herumzureißen. Das Spiel gegen die Cowboys bat einige positive Aspekte, jedoch auch ausreichend negative Punkte, die verbessert werden müssen. Das Duell gegen Dallas hätte wohl besser nicht beginnen können, nach einem Field-Goal Miss von Dan Bailey legte Blaine Gabbert einen blitzsauberen Drive hin, der mit einem Touchdown auf Jeremy Kerley endete. Nach einem weiteren Stop der Defense gelang es Running-Back Carlos Hyde einen Touchdown zu erzielen, eine komfortable 14-0 Führung stand auf Seiten der 49ers zu Buche. Doch wer sich dachte, das Spiel sei bereits gewonnen, der lag deutlich falsch. Die Rookies Dak Prescott und Ezekiel Elliott spielten mit der 49ers Defense Katz und Maus, einige sehr fragwürdige Calls der Offiziellen und Fehler der 49ers-Defense sorgten für einen 14-14 Pausenstand, der mehr als vermeidbar gewesen wäre. Die zweite Halbzeit startete beinahe so gut wie die 1. Halbzeit, Gabbert fand seine Receiver, Hyde legte einen guten Lauf hin: Abgeschlossen wurde der Drive durch ein Dawson Field-Goal: 17-14. Doch dann nahm das Schicksal seinen Lauf: Elliott, der ein super Spiel ablieferte, profitierte enorm von der schweren Verletzung von Bowman und erzielte prompt einen Touchdown. Die 49ers lagen hinten, und litten auch unter dem Schock der Verletzung ihres Herzstücks. Auch DeForest Buckner musste zum Ende der Partie das Spielfeld verlassen und fällt höchstwahrscheinlich für das Spiel gegen die Cardinals aus. Den 49ers bat sich jedoch nochmals die Chance das Spiel zu drehen, doch der Abend sollte noch schlimmer werden, als er eigentlich war: Gabbert hatte seinen Deep-Threat Torrey Smith open, doch ein viel zu kurzer Wurf resultierte in einer Interception. Smith, der sichtlich frustriert war, hatte im ganzen Spiel nur einen Catch für 4y. Dieser kam bei einem 4. Versuch zu Stande, der nicht converted werden konnte und das Ende des Spiels bedeutete. Einige Lichtblicke, wie die Leistung des Rookie Cornerbacks Rashard Robinson, gab es jedoch auch. Die O-Line hält weiterhin, man belegt momentan den 2. Platz was die zugelassenen Sacks angeht. Vance McDonald-Ersatz Garrett Celek machte ein starkes Spiel und beendete das Spiel mit über 75y-receiving. Für heute gibt es jedoch einige Dinge, auf die ein Auge geworfen werden muss: 3 things to watch:

  • Aaron Lynch: Der beste Pass-Rusher im Roster der 49ers darf (endlich) wieder spielen. Nach seiner 4-Spiele-Suspendierung ist Lynch aktiviert worden und soll dem bislang noch mäßigem Pass-Rush der 49ers aushelfen. Es werden viele Hoffnungen in Lynch gelegt, der durchaus mehrere Liner der Cardinals auf sich ziehen, und so andere Gaps öffnen kann. Wenn Lynch heute ein gutes Spiel hinlegt, kann das nur positiv für die 49ers sein.
  • Tramaine Brock: Der Veteran und eigentliche Nr. 1 Cornerback der San Francisco 49ers macht momentan einen sehr unsicheren Eindruck. Beide Touchdowns der Cowboys in der ersten Hälfte gingen an seinen Gegenspieler, auch gegen Carolina und Seattle ließ er einige Big Plays zu. Rashard Robinson auf der anderen Seite des Feldes lieferte ein starkes Spiel ab, wenn Jimmie Ward wieder fit sein sollte, wird es schwer, Robinson zu verdrängen. Brock sollte langsam zu seiner Form finden, um nicht seinen Starting-Spot zu verlieren. Bereits heute kann er damit beginnen...
  • Blaine Gabbert - Torrey Smith - Connection: Der Deep-Threat und nominelle Nr. 1-Receiver der 49ers enttäuscht bislang auf ganzer Linie, und dies ist nicht unbedingt seiner Spielweise zuzuschreiben. Smith gelingt es oft, sich von seinen Gegenspielern abzusetzen, doch Gabbert ist nicht in der Lage, seinen Receiver ins Spiel zu bringen. Dies frustriert auch Smith, der nach der Interception Gabberts am Sonntag demonstrativ seinen Helm auf den Boden schmiss. Er äußerte sich nach dem Spiel, dass er einverstanden sei, nicht angeworfen zu werden, solange man den Ball bewege. Dennoch hörte man heraus, dass er durchaus einige Targets mehr vertragen könnte. Die Medien dichteten Gabbert und Smith bereits einen Streit an, doch diesen schaffe Smith schnell aus der Welt:

    Heute wäre es wünschenswert, wenn Torrey Smith von Blaine Gabbert in Szene gesetzt wird... Sonst könnte es alsbald einen Wechsel auf der QB-Position geben, oder Torrey Smith wirft weiterhin seine Helme auf den Boden.

Ways to win (von Jan "The Catch"):

  • QB unter Druck setzen: Nachdem bekannt wurde, das Palmer wegen einer Gehirnerschütterung nicht spielen kann, ist es nun an Drew Stanton. Drew Stanton? Da war doch was. Genau das ist jener Drew welcher vor zwei Jahren die Niners mit einem 24:13 nach Hause schickte, dies war sein bestes Spiel als QB. Seither hat er nichts Großartiges geleistet. Im letzten Spiel kam er für Palmer rein und hatte ein QB Rating von knapp über 11 (!!!), er spielte zwei Drives und beendete beide mit einer Int., wenn dies keine Chance für den zweiten Sieg ist die genutzt werden sollte. Ein weiterer positiver Aspekt ist, dass Aaron Lynch wieder dabei ist und sich hier im Pass Rush austoben könnte.
  • Adjustments: Im letzten Spiel konnte man es deutlich sehen, die Niners fingen hervorragend an. Dann kam gar nichts mehr. Sie haben sich nicht selbst geschlagen, sondern sie wurden vercoacht. Während Jason Garrett nach anfänglichen Problemen seiner Cowboys diese gut auf die veränderte Spielweise der Niners einstellte, kam von Coach Kelly nichts. Das die Niners sich nicht selbst schlagen, kann man auch an Zahlen festmachen: Zählt man alle Fumbles, Interceptions, Penaltys und Sacks zusammen, kommt man auf 26! was Liga Spitze ist. Arizona hat 45. Das Problem scheint also beim Coaching zu liegen, bzw. wie auf veränderte Spielsituationen reagiert wird.
  • Gabberts Passing Skills: Wenn man das Spiel gegen die Cowboys nochmal Revue passieren lässt, hatte Gab im ganzen Spiel nur zwei schlechte Pässe, eine war unglücklicherweise die int. Welche den Ausgleich hätte bedeuten können. Aber die anderen Pässe waren sehr gut und einer war sensationell, wahrscheinlich sogar Gabberts bester Pass seiner Karriere. Der Pass zu Celek über die Schulter von Sean Lee, direkt in die Hände des TE. Er kann es doch, wie er auch im letzten Spiel in der Bay gegen AZ bewies, mit 318 Yard. Aufpassen sollte er aber höllisch, wenn er in Richtung Tyrann Mathieu wirft, Kaep bekommt bestimmt noch Albträume von ihm.
  • David Johnson stoppen/Bowman ersetzen: Die Niners haben bekanntlich die schlechteste Run Defense der Liga. Jetzt kommt mit David Johnson ein weiterer Top RB, welcher auch fangen kann. Es gilt ihn zu stoppen und das ohne Bowman. Dessen fehlen machte sich gegen die Cowboys sofort bemerkbar.  Die Löcher stopfen sollen nun Nick Bellore, Gerald Hodges, Michael Wilhoite und Shayne Skov. Es wurden noch keine Starter genannt, aber man kann davon ausgehen, dass es Bellore und Hodges sein dürften, Wilhoite ist einfach nicht gut genug für den Starting Job und Skov kommt fast frisch von der PS.
  • Turnovers: Die Niners sind immer noch einer der Top Teams in Sachen Punkte nach TO. Was gegen Dallas nicht klappte, sollte hier gegen einen eher schwachen QB versucht werden umzusetzen.

Injury Report:
Wie bereits mehrfach erwähnt, ist NaVorro Bowman out for season und wurde auf die Injured-Reserve Liste gesetzt. Seinen Platz übernimmt Aaron Lynch. DeForest Buckner fällt mit einer Fußverletzung am Donnerstag aus, genau wie Jimmie Ward, der es ebenfalls nicht geschafft hat, rechtzeitig fit zu werden. DL Glenn Dorsey, der beste WR der Niners, Jeremy Kerley und TE Vance McDonald sind questionable.

Das war es von unserer Seite, auf einen erfolgreichen Start in das NFL-Wochenende!

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