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Preview Week 7: San Francisco 49ers vs. Tampa Bay Buccaneers

Empirenews

Wir nähern uns der Mitte der Saison, eine Saison die für die San Francisco 49ers immer trostloser zu werden scheint. Vor dem Jahr war mit einer schwierigen Saison zu rechnen, doch trotz der Vorahnung der Experten fühlt es nicht gut mit einem 1-5 Record im Gepäck an. Bereits am Sonntag geht es jedoch schonungslos weiter, gegen die Tampa Bay Buccaneers (22:05h) wollen die 49ers zumindest etwas Wiedergutmachung betreiben. Wie das gelingen soll, und was unter der Woche noch passiert ist, lest ihr hier:

Der Gegner - Tampa Bay Buccaneers (2-3, 2-1 away)

Auf die San Francisco 49ers wartet mit den Tampa Bay Buccaneers eine echte Wundertüte. Die Mannschaft aus der NFC South - die Division, gegen die die 49ers in diesem Jahr antreten muss (Panthers (27-46L), Saints und Falcons die restlichen Gegner) - ist durchwachsen in die neue Spielzeit gestartet. Nach der überraschenden Entlassung von Headcoach Lovie Smith übernahm der ehemalige Offensive Coordinator der Bucs, Dirk Koetter, das Kommando an der Westküste Floridas. Koetter, der auch bei den 49ers auf dem Zettel stand, war zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Die Buccaneers, die mit Quarterback Jameis Winston einen jungen Spielmacher besitzen, wollen langsam und behutsam eine schlagkräftige Mannschaft aufbauen, weshalb die Entlassung Smiths durchaus plötzlich erschien. Koetter, der bereits mit den jungen Spielern der Offense wie Jameis Winston oder Mike Evans zusammen gearbeitet hat, war also der logische Nachfolger. Der eher in der Defense beheimatete Smith war nicht mehr der richtige Mann - nun ist es an Koetter. Obwohl die Erwartungen der Buccaneers nach der letztjährigen Saison nicht zu hoch sein dürften, schien man sich mit der Bilanz von 6-10 nicht zufrieden geben zu wollen. In der mittlerweile starken Divison mit Carolina, Atlanta und New Orleans wäre das Erreichen der Play-Offs schon eine Überraschung, obgleich der knappe Sieg bei den Panthers vor zwei Wochen neue Hoffnungen geweckt hat. In dieser Saison scheint man die richtige Balance noch nicht wirklich gefunden zu haben. Nach dem heute betrachtet durchaus überraschenden Auftakterfolg bei den Atlanta Falcons folgten enttäuschende Auftritte gegen die Cardinals und die Rams. Auch bei den Panthers spielte man lange dürftig, bis Rookie Kicker Roberto Aguayo das entscheidende Field Goal zum Sieg versenkte. Aguayo, ein Zweit-Runden Pick im diesjährigen Draft, gilt als bester Kicker der College-Geschichte, doch in der NFL scheint er noch nicht wirklich angekommen zu sein (4/7 FGs). Auch Jameis Winston, der in sein 2. NFL-Jahr geht, spielt zwar solide, scheint aber in seiner Entwicklung etwas zu stagnieren. Doug Martin, der in der Off-Season einen millionenschweren Kontrakt unterzeichnete, plagt sich mit Verletzungssorgen herum. Auch die sonst überdurchschnittlich besetzte Defense der Bucs musste vor allem gegen LA und Arizona viele Punkte einstecken. Es läuft noch nicht ganz rund beim Team aus Tampa Bay, doch dank der Bye-Week hatte man eine Woche länger Zeit, sich die Dinge anzuschauen, die nicht so gut klappen wollten. Nun warten eben die schwächelnden 49ers auf das Team von Dirk Koetter, das natürlich den 3. Auswärtssieg (noch kein Heimsieg!) der Saison einfahren will - um die Chancen auf einen Play-Off Run zu wahren.

Kurz-Info:
- Gegründet: 1976
- Vereinsfarben: rot, schwarz, orange, weiß
- Super-Bowl Titel: 1 (2002)
- Stadion: Raymond James Stadium, Florida (65.857 Plätze)
- Headcoach: Dirk Koetter
- letztjähriger Record: 6-10 (4. Platz in der NFC South)
- ewige Bilanz: San Francisco leads series 17-5-0

Die Aufstellung der Buccaneers findet ihr hier.

Stars und Stärken:
Wie jede Mannschaft verfügen auch die Buccaneers über einige Stars in den eigenen Reihen, die wir euch genauer vorstellen wollen:

  • #3 Jameis Winston (QB):
    Der First-Overall-Pick des 2015-Drafts spielte eine starke erste Saison, muss sich jedoch nun beweisen und zeigen, dass er in der stärksten Football-Liga der Welt konstant gute Leistungen auf das Parkett zaubern kann. Winston hat einen sehr starken Arm und die Qualität, den Ball in die kleinsten Räume zu befördern. Dennoch hat er manchmal seine Probleme mit der Accuracy, die er noch in den Griff bekommen muss. Wenn es sein muss, kann Winston auch seine Beine nutzen, um einen 1. Down oder Touchdown zu erzielen. Dem QB der Bucs gehört unstreitig die Zukunft in der NFL.
  • #13 Mike Evans (WR):
    Die gefährlichste Waffe von Jameis Winston ist Wide-Out Mike Evans. Der große, kräftige Receiver befindet sich in seinem 3. Jahr und hat in seinen ersten beiden Saison jeweils die 1.000y-Marke durchbrochen. und ist auf dem besten Weg, dies in diesem Jahr wieder zu tun. Man merkt bereits hier: Die Buccaneers haben in die Zukunft investiert. Evans ist zwar nicht der schnellste Wide-Receiver, doch dies macht er durch seine Fang-Sicherheit wieder gut. Vor allem bei 1 vs. 1 Match-Ups ist Evans nahezu unschlagbar, da er über eine starke Physis verfügt. Einen kleinen Beweis für die Connection zwischen Winston und Evans seht ihr hier:

  • #93 Gerald McCoy (DT):
    Der Defensive Tackle der Buccaneers gehört seit Jahren zu den besten und gefährlichsten Spielern auf seiner Position. McCoy wurde mehrfach in den Pro Bowl gewählt und ist nicht nur aufgrund seiner Größe ein wahres Monster in der D-Line. Er verfügt über eine unvorstellbare Kraft, die ihn nahezu jedes Duell an der Line of Scrimmage gewinnen lässt. Seine Spezialität ist es, Running Lanes zu stopfen, aber auch der gegnerische QB ist vor McCoy nie sicher. Sein Einsatz am Sonntag ist noch auf der Kippe, für die 49ers wäre es wohl kein Nachteil, wenn McCoy ausfällt.

Schwächen:
Doch auch die Buccaneers mussten bereits drei Pleiten einstecken und offenbarten einige Schwächen, die am Sonntag von den 49ers genutzt werden können.

Die Bucs zeichnen sich in dieser Saison speziell durch ihre nicht vorhandene Konstanz aus. Bestes Beispiel hierfür ist Kicker Roberto Aguayo, der wie bereits oben erwähnt bis jetzt ein durchwachsenes Debüt-Jahr durchlebt. Auch Quarterback Winston konnte bislang nicht vollständig überzeugen, worunter auch die Effektivität der gesamten Offense leidet. Mit nur 26 yards per Drive gehört man zu den schlechtesten Units der Liga, wenn es um diesen Wert geht (schlechter sind nur die 49ers (22,5 yards per Drive). Aber auch die Defense der Buccaneers, die lange Jahre als die Stärke des Teams galt, hat stark nachgelassen. Vor allem das Defensive-Backfield um Veteran-Neuzugang Brent Grimes wirft bei den Coaches noch viele Fragenzeichen auf. Man muss hoffen, dass die Receiver der 49ers und Colin Kaepernick hieraus Kapital schlagen können, denn nur dann ist es möglich, den zweiten Sieg der Saison einzufahren.

So steht um die San Francisco 49ers:

Auch ein Wechsel auf der Quarterback-Position hat nicht den erhofften Erfolg gebracht. Colin Kaepernicks erstes Spiel nach fast einjähriger Abstinenz endete letztendlich mit einem Blowout-Loss bei den Buffalo Bills. Dabei begannen der QB und das gesamte Team im Anbetracht des Endergebnisses (45-16) recht ordentlich. Die Defense hatte den Bills zunächst zumindest etwas Gegenwehr entgegenzusetzen, ein starkes Play von Arik Armstead (Sack und forced fumble) und DeForest Buckner (Fumble recovery) sorgten für den ersten Turnover des Abends. Kaepernick legte einen sauberen Drive auf das Feld, erzielte einige Yards mit seinen Beinen – aber überworf auch einen freien Torrey Smith für einen Go-Ahead-Touchdown. Letztendlich durfte nach dem Ballgewinn von Armstead und Buckner (an der 30y-Line der Bills) Phil Dawson ran, die 49ers führten mit 3-0. Doch bereits früh am Nachmittag war es die Defense, die es dem gesamten Team schwer machen sollte. Die gefürchtete Rushing-Offense der Bills machte seinem Namen alle Ehre und rannte die 49ers nicht nur sprichwörtlich in Grund und Boden. Die Option-Plays mit Taylor, McCoy und den schnellen Wide-Receivern überforderte die Defense der 49ers komplett, die vielen Variationen (Wildcat-Formation etc.) der Bills Offense waren zwar bekannt, dennoch fanden die 49ers nahezu den ganzen Abend kein Mittel gegen die starke Bills-Offense. LeSean McCoy eröffnete den Touchdown-Hagel und brachte die Bills in Führung. Zunächst sah es so aus, als könnten die 49ers zumindest auf der anderen Seite des Balls für etwas Furore sorgen. So war es Kaepernick, der Torrey Smith komplett ungedeckt fand (etwas unterworfener Ball), und Smith anschließend keine Probleme hatte, die 49ers in Führung zu bringen. Smith beendete das Spiel mit drei Catches für 76y und wird sich sicherlich über die Niederlage geärgert haben – dennoch wird es ihm gut tun, endlich wieder eingebunden zu werden. Die Führung hielt nicht lang, denn es war erneut McCoy (der bereits in der 1. Halbzeit deutlich über 100yards erlaufen hatte), der problemlos durch die gesamte 49ers Defense marschierte. Es war bereits in der ersten Halbzeit erkennbar, dass es der 49er Defense deutlich an Football-Basics mangelt. Das reine Tacklen eines Spielers sollte normalerweise jeder Spieler auf NFL-Niveau beherrschen – das, was die 49ers in Buffalo ablieferten, war das beste Gegenargument gegen diese These. Sowohl die Defensive-Line, die Linebacker, als auch die Safeties waren maßlos überfordert mit Beweglichkeit und Schnelligkeit eines LeSean McCoy. Mit Sicherheit zählt McCoy zu den stärksten Halfbacks der Liga, ist es jedoch unstreitig, dass es ihm am letzten Sonntag viel zu einfach gemacht worden ist. Die 49ers und die Bills erzielten vor der Pause jeweils noch ein Field-Goal, es ging mit einem gerechten (und knappen) 17-13 für Buffalo in die Pause. Das Comeback von Colin Kaepernick war bis dahin als sehr gelungen anzusehen, er brachte über 70% seiner Pässe an den Mann und erlief wichtige Yards selber. Die Hoffnungen für die zweite Hälfte schienen also durchaus berechtigt zu sein, doch was danach folgte, glich einem Kollektivversagen. Zunächst gelang es beiden Teams nicht, offensiv Akzente zu setzen. McCoy, der sich kurz vor der Pause vermeintlich verletzte, konnte zum Leid der 49ers-Defense weitermachen. Zunächst hatte man die Offense der Bills noch gut im Griff, doch es war zum 3. Mal am Nachmittag McCoy, der den 49ers den nächsten Touchdown einschenkte. Kaepernick und die Offense antworteten mit einem Field Goal, es ging mit einem immer noch akzeptablen 24-16 in das letzte Quarter. Kaepernick, der unter anderem einen Safety durch seine Running-Abilities verhindern konnte, wirkte in Hälfte zwei jedoch auch überfordert, er erhielt jedoch auch keine Hilfe seiner Receiver und Running-Backs. Mehrere Drops und ein ineffektiver Carlos Hyde trugen dazu bei, dass die Offense der Niners nur noch drei Punkte in Hälfte zwei auf das Board brachte. Im vierten Quarter waren es dann die Defense und die Special Teams, die das Ergebnis zugunsten der Bills in die Höhe schraubten. Tyrod Taylor nutzte die sich ihm bietenden Räume, dadurch dass die 49ers vermehrt gegen den Run verteidigten, und fand seine Receiver zwei Mal für einen Touchdown. Dem zweiten Touchdown ging ein Fumble von Kick Returner KeShawn Martin voraus, der es nicht besser machte als Chris Davis in der Vorwoche. Fehler, die einfach nicht passieren dürfen, wenn man Spiele eng gestalten oder sogar gewinnen möchte. Am Ende des Spiels gelang es der Offense trotz guter Ausgangslage (Buckner erzwang ein Fumble) nicht mehr, Punkte zu erzielen. Im Gegenteil: Gillislee, der Backup von McCoy erzielte einen weiteren Rushing-Touchdown und machte den Abend für die 49ers historisch, da man seit 1958 nicht mehr so viele Yards auf dem Boden zugelassen hat, wie letzte Woche in New York. Erfreuliche Sachen gab es wenige zu vermelden, die ersten zwei Career-Sacks von DeForest Buckner sind jedoch erwähnenswert. Nun muss auch der Rest der Defense langsam aufwachen und begreifen, dass es so nicht mehr weitergehen kann. Defensive Coordinator Jim O’Neill, der ebenfalls überfordert wirkt, versprach unter der Woche Verbesserungen. Ob es weitere Parolen sind, oder die Defense tatsächlich  Leistung zeigt, wird man heute Abend sehen. In der Offense hat Colin Kaepernick erneut das Vertrauen von Chip Kelly ausgesprochen bekommen. Kelly lobte Kaepernick, er habe einen stark verbesserten Kaepernick gesehen, verglichen mit dem Kap aus dem Trainings-Camp. Auch Spekulationen um seine Zukunft lies Kelly nicht zu, er erklärte unmissverständlich, dass er seine Zukunft in San Francisco sehe.

3 things to watch:

  • Colin Kaepernicks Heimdebüt:
    Nach dem Colin Kaepernick bereits “on the road” ran durfte, ist es fürdie Nummer 7 der San Francisco 49ers das erste Season-Game im Levis’ Stadium seit seiner Verletzung. Die Fans, die den QB bereits gegen Arizona lautstark forderten, bekommen nun also ihren Superstar zu sehen. Doch wie wird sich Kaepernick schlagen? Das Matchup gegen die Tampa Bay-Defense ist vergleichsweise dankbar für das erste Heimspiel, da diese zum unteren Viertel der NFL zählt. Es wird auch an den Receivern liegen, ob Kaepernick ordentliche Passing-Stats aufs Papier zaubern kann. Über den Run wird er wieder gefordert werden, dies steht außer Frage. Am Ende könnte es die individuelle Klasse eines Kaepernicks sein, die das Match zweier eher schwacher Teams entscheiden kann.
  • Mike Davis als Hyde-Ersatz:
    Carlos Hyde verletzte sich im Spiel gegen die Bills an der Schulter, er wird erst nach der Bye-Week wieder verfügbar sein. So ist es der letztjährige 4.Runden-Pick Mike Davis, der das Vertrauen von Chip Kelly erhalten hat. Er wird sich die Carries mit Shan Draughn und dem erst gestern promoteten DuJuan Harris aufteilen, jedoch wird Davis wohl die meisten Snaps bekommen. Der Laufstil Davis‘ ähnelt dem eines Carlos Hyde, weshalb eine System-Änderung eher unwahrscheinlich ist. Davis, der in seiner ersten Saison enttäuschte, hofft da weiter zu machen, wo er  in der Pre-Season aufgehört hat, in der er einige starke Runs zeigen konnte. Auch seine Zukunft bei den 49ers steht langsam auf dem Spiel, da man durchaus im nächsten Draft einen Running-Back draften könnte.
  • Run-Defense:
    Die wahrscheinlich interessanteste Unit der 49ers ist momentan die Defense, speziell wenn es gegen den Run geht. Die Passing-Defense ist in der Statistik relativ weit vorn, dies liegt aber daran, dass die Gegner der Niners nicht einmal passen müssen, um Punkte zu erzielen. Zwar sind die Leistungen von Rookie CB Rashard Robinson und CB Tramaine Brock nicht unterzubewerten, dennoch steht außer Frage, dass die Run-Defense der 49ers einfach unglaublich schwach ist. Unter der Woche wurde angekündigt, dass die desolaten Bellore und Wilhoite mehr mit Shayne Skov und Gerald Hodges rotieren sollen, um alle Spieler frisch zu halten. Doch vor allem die Tackles müssen verbessert werden, und das betrifft alle Mannschaftsteile. Auch Safety Antoine Bethea wirkt mehr und mehr zu langsam, um das Tempo der Gegner mitzugehen. Bethea wird wohl nach dieser Saison von Tartt abgelöst, der bereits letzte Saison überzeugen konnte.

Ways to win (von Jan "The Catch"):

Saison vorspulen, GM entlassen, Coaching Staff justieren, ordentlich draften :-) Spaß beiseite:

  • Den Run stoppen:
    Irgendwie fühlt man sich wie bei „…und täglich grüßt das Murmeltier“. Seit man Todd Gurley bei unter 50 Yards hielt, läuft bei der Run Defense nichts zustande. Ein ums andere Mal, schafft der RB mehr als 100 Yard und da ist es völlig egal, ob es der Nr.1 oder Nr. 2 RB ist, wir werden nun einen Nr.3 RB mit Jacquizz Rodgers sehen, welcher nach dem Ausfall von Doug Martin und Charles Sims, nun bei den Bucs an der Reihe ist. Aber Obacht, er hat ein 100 Yard Spiel gegen Carolina hinter sich. Das Problem der Run Defense gab es auch schon vor dem Ausfall von Bowman und ist auch nicht nur auf die LBs zu reduzieren. Ein kleines Beispiel: Nr. 1 Pick Buckner steht auf der Right Defensive End Position, er ist also bei Laufspielzügen dafür verantwortlich das Loch zwischen Left Guard und Left Tackle zu stopfen, also die Mitte dicht zu machen. Im Normalfall ein einfacher Vorgang, linke Schulter runter, LG blocken, rechter Arm raus, mit dem man das Loch zumacht und den RB versucht aufzuhalten. Aus irgendeinem Grund blockt Buckner häufig mit der rechten Schulter und lässt sich dadurch vom LG Richtung seines C schieben was das Loch aufmacht, RB weg und wieder ein paar Yards mehr auf seiner To-Do Liste. Solche Fehler gilt es abzustellen, soll ein RB mal wieder kein Land sehen. Es sind ein paar Änderungen angekündigt, so soll Gerald Hodges starten, welcher seit dem Seahawks Spiel (in welchem er einen rabenschwarzen Tag erlebte) außen vor war. Er gilt als bester Run Stopper unter den verbliebenen ILB, allein schon wegen seiner Größe. Diese Sachen entgehen dem gegnerischen Coach nicht, deswegen wird gegen die Niners besonders häufig gelaufen. Der Schnitt liegt bei 37,5 Läufen, die Bills liefen 44-mal (!!!), der normale Schnitt liegt bei um die 30. Entgegen könnte den Niners kommen, dass Bucs Trainer Dirk Koetter ein Pass Fetischist ist.
  • Kap passen lassen:
    Die erste Halbzeit gegen die Bills sah noch ganz ansehnlich aus, kaum Fehler, endlich ein tiefer Pass auf Smith mit anschließendem TD, sowie ein QBR von über 140. Die zweite Halbzeit war dann zum Vergessen, außer einem elegant entkommenen Fast Safety war nicht mehr viel von ihm zu sehen, was sein QBR von knapp über 30 auch statistisch zeigt. Jetzt in diesem Heimspiel und gegen eine der schlechteren Pass Defenses der Liga, sollte er da mehr zeigen. Dazu muss Kelly ihm aber Spielzüge geben, welche ihm liegen, also bspw.Comeback Routes und Curls. Was Kap gar nicht liegt, sind Routen welche von ihm Antizipation verlangen, das konnte er noch nie und wird es in einer Woche auch nicht gelernt haben.
  • RB adäquat ersetzen:
    Nach dem Carlos Hyde für das Spiel ausfällt, nach ordentlicher Saison und einem Schnitt von 3,9 Yards pro Spielzug, brauchen sie einen Mann der auch für Kap die Read Option offen hält. Die bringt ja nichts, wenn die Defense des Gegners den RB außen vor lassen kann. Backups wären Mike Davis und Shaun Draughn, sowie DuJuan Harris, welcher vom PS befördert wurde. Mike Davis hatte eine überragende Preseason, brachte es aber in seinen Versuchen bisher auf knapp über 2 Yards, viel bessere Statistiken hat Draughn auch nicht vorzuweisen. Die beste Alternative, statistisch gesehen, wäre Harris, welcher in seinen Einsätzen regelmäßig an die 4 Yards im Schnitt oder sogar darüber hinaus kam.
  • Turnover produzieren:
    Die einfachste Methode weiter Druck von der Defense zu nehmen, ist die Produktion von Turovern. Auch wieder gegen die Bills wurden dadurch Punkte erzielt. Trotz schwacher Run Defense, zählt die Pass Defense der 49ers laut PFF zu den 10 besten der Liga, das sollte evtl. Mal ausgenutzt werden, um den ein oder anderen Pick (6) zu kreieren.

Injury Report:

Out: Carlos Hyde (RB)
Questionable: Glenn Dorsey (DT), Rashard Robinson (CB), Torrey Smith (WR)

Category: Empire News
  • Truhpa says:

    Wenn eure prinzipiell sehr interessante Vorschau mal nicht einen Wimpernschlag vor Spielbeginn, sonden vielleicht mal ein odet zwei Tage früher käme, würde ich sie sogar lesen!

    October 27, 2016 at 9:01 am
    • thecatch says:

      Danke für die Kritik, ich werde es weiterleiten…an mich und meinen Co Autoren
      rot goldene grüße

      October 29, 2016 at 7:39 pm

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