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Niner Empire Germany - Bringing Niner Fans Together From All Over The Globe!!!

Spielpositionen

Offense :

Center (C ):

Zentrale Figur der Offense Line. Jeder „normale“ Spielzug wird durch ihn gestartet, er ist der einzige der sich mit den Händen in der neutralen Zone aufhält. Er reicht den Ball durch seine Beine an den hinter ihm stehenden Quarterback  weiter oder wirft ihn bei einer Shotgun Formation durch die Beine zu ihm. Direkt nach dem Snap ist es seine Aufgabe die Defense Line zu Blocken, damit diese dem QB nicht zu gefährlich wird, bzw. er muss Lücken für den Runningback reißen, damit dieser einen erfolgreichen Lauf starten kann. Der Center ist in der Regel einer der schwersten Spieler auf dem Platz, Spieler über 300 amerikanischen Pfund sind keine Seltenheit sondern die Regel.

 

Guards (G) :

Sie stehen Links (LG) oder Rechts (RG) neben dem Center. Sie haben die gleiche Aufgabe wie der C, sie müssen die anstürmende Defense Line und/oder Linebacker daran hindern zum QB durchzukommen, damit dieser genug Zeit zum Passen hat. Bei einem Laufspielzug versuchen sie Lücken für den Ballträger zu reißen, damit dieser Erfolg hat. Die physischen Anforderungen sind ähnlich wie beim C. Sie sind in der Regel aber beweglicher.

 

Tackle (T), auch Offense Tackle (OT) genannt:

Die Außenseiten der Offense Line. Einer Rechts (RT) und einer Links (LT). Diese Spieler sind in der Regel die größten der Offense Line, meist an die 2 m groß. Sie müssen unterschiedliche Vorzüge haben. Da die meisten QBs Rechtshänder sind, wenden sie ihrer Linken Seite den Rücken zu, weswegen der LT die Blind Side bewachen muss, also die Seite, die der Quarterback nicht sieht. Der RT muss ein guter Runblocker sein, da der RB meist über die rechte Seite seine Laufversuche startet.

 

Quarterback (QB):

Die wichtigste Position im Football. Er ist der Spielmacher und das Gehirn der Offense. Er gibt den angesagten Spielzug an das Team weiter oder entscheidet selbst, welcher Spielzug gespielt wird. Neben guten Passfähigkeiten sollte er auch über eine hohe Spielintelligenz verfügen, um die Defense „lesen“ zu können. Er muss in der Lage sein, auf die Aufstellung der Defense reagieren zu können. In den letzten Jahren sind die QBs immer Passgewaltiger geworden, dazu kommen nun auch einige, welche selbst gut zu Fuß sind und somit die Defense vor enorme Probleme stellen.

 

Halfback (HB):

Es gibt zwei Arten von Runningback (RB). Den HB und den Fullback (FB)(siehe unten). Der HB ist dabei derjenige, welcher die meiste Laufarbeit leisten muss. Nach dem Snap übergibt der QB den Ball an den HB, welcher nun eine Lücke in der Verteidigung suchen muss, dabei unterstützt ihn die Oline inklusive Tight End, sie Versuchen durch Blocken Lücken zu reißen, durch welche die HB hindurch laufen können. Bei einem HB spielt die Größe eine eher untergeordnete Rolle, kleine HBs sind wendiger und schwerer zu packen, große hingegen kräftiger und können nachdem Kontakt mit dem Gegenspieler noch das ein oder andere Yard herausholen. Ein guter RB schafft im Schnitt 4 Yard pro Lauf. In einem Spiel erhalten sie 20-30-mal den Ball. Ein RB darf auch als Passempfänger eingesetzt werden, sowie in seltenen Fällen wirft er auch, dies aber hinter der Line of Scrimmage, ebenso wie der QB auch. Bei Passversuchen wird er als zusätzlicher Blocker eingesetzt.

 

Fullback (FB):

Ein RB der meist für kurze Yard Überbrückung eingesetzt wird. Meist im dritten oder vierten Versuch, wenn weniger als 2 oder 1 Yard benötigt werden. Er ist kräftiger als ein HB und damit schwerer zu Boden zu bekommen, meist ist er in der Lage noch Yards zu laufen, wenn die halbe Defense auf ihm drauf hängt. Häufig wird er auch als zusätzlicher Blocker eingesetzt.

 

Tight End (TE):

Der Tight End ist meist neben der O-line aufgestellt (Tight=eng an der Oline). Die Seite wo der Tight End steht, wird auch Strong Side genannt, die andere Seite Weak Side. Ein TE kann auch als Slot Receiver eingesetzt werden, dann läuft er wie ein WR seine vorgesehene Passroute. Darüber hinaus wird er bei Passversuchen auch als zusätzlicher Blocker eingesetzt, um den QB  abzuschirmen. Im Laufe der Zeit hat sich die Anforderung an einen TE verändert, war er anfangs eher ein Blocker und Notpassempfänger, daher eher an der Statur eines O-line Spielers erkennbar, werden in den letzten Jahren Großgewachsene Spieler bevorzugt, welche den Ball aus der Luft pflücken können. Es gibt sogar inzwischen zwei bis drei TE Spielzüge.

 

Wide Receiver (WR):

Der Passempfänger im Football. In der Regel stehen zwei davon auf dem Feld, es gibt aber auch Spielzüge mit drei und mehr. Der WR darf sich wie der Rest der Mannschaft vor dem Snap nicht bewegen, mit Ausnahme des Man in Motion, welcher sich parallel zur O-line bewegt. Wenn der Snap erfolgt, rennt der WR seine vorher im  Spielzug angesagte Passroute und der QB versucht ihm den Ball zuzuwerfen. Dabei versuchen ihn  Safetys, Cornerbacks und Linebacker zu stören. Wenn der WR den Ball fängt, muss er mit beiden Füßen innerhalb des Spielfeldes sein und dieses berühren, wenn auch nur für kurze Zeit. Der Ideale WR ist Großgewachsen und verfügt über sichere Hände und eine ausgezeichnete Sprungkraft.

 

Defense:

 

Defense Tackle (DT):

Der DT ist ein Mitglied der Defense Line. Sie besteht aus 3 oder 4 Spielern. Bei der ungeraden Zahl wird der DT auch als Nose Tackle (NT) bezeichnet. Er steht dem C genau gegenüber. Die Aufgabe der Tackles ist es, Läufe über die Mitte zu verhindern und bei Passversuchen Druck auf den QB auszuüben. Sie sind in der Regel sehr schwer und kräftig.

 

Defense End (DE):

Sie sind die äußeren Enden der Defense Line. Sie sind athletischer und agiler als die DT, da sie Läufe über die außen verhindern müssen und gleichzeitig Druck auf den QB erzeugen müssen.

 

Linebacker (LB):

Die Alleskönner unter den Defense Spielern. Je nach Spielphilosophie der Mannschaft gibt es verschiedene LB. Je nachdem ob mit 4 oder 3  LB gespielt wird, gibt es unterschiedliche Bezeichnungen. Zum einen wären da die „outside Linebacker“ (OLB), welche die beiden äußeren Seiten besetzen, während der LB bei ungerader Zahl „Inside Linebacker“ (ILB) genannt wird, während bei vier LB die Bezeichnung „middle“ (MLB) Linebacker heißen. Weitere Abkürzungen die man aber eher selten findet sind WLB und SLB für weakside Linebacker und strongside Linebacker, ersterer steht auf der Seite wo der TE der angreifenden Mannschaft nicht steht, der zweite auf der Seite wo dieser steht. Die Anforderungen an LB sind relativ hoch, sie sollte relativ groß sein, über ein ordentliches Gewicht (so um die 100 kg) verfügen und eine hohe Spielintelligenz verfügen, v.a. der/die MLB bzw. ILB, da dieser häufig der Kapitän der Defense ist und versucht die Offense zu lesen. Linebacker werden gegen den Lauf und den Pass eingesetzt und müssen dementsprechend auf alles vorbereitet sein.

 

Cornerback (CB):

Der CB ist für die Passverteidigung zuständig, egal ob in Manndeckung oder den restlichen Defense Backs (Safetys) in einer Zonen Verteidigung. Die wichtigste Voraussetzung für einen CB ist Geschwindigkeit, er sollte mindestens so schnell sein, wie der zu bewachende WR. Er hat den Nachteil, dass er Gegner und Ball im Auge behalten muss. Ein guter CB liest den Spielzug, bevor er zustande kommt. Darüber hinaus sind sie die letzte Bastion für Läufe über die Außen Linien. Da ein CB seinen WR nur auf den ersten 5 Yards berühren darf, versucht er ihn häufig mit einem stoß aus dem Konzept zu bringen, er darf erst wieder mit  auf Tuchfühlung gehen, wenn sich beide nach dem geworfenen Ball strecken, gleiches gilt allerdings für den WR auch.

 

Nickelback:

Eine besondere Form des CBs ist der Nickelback. Dieser kommt meist aufs Feld, als zusätzlicher Defenseback Spieler, wenn die Gegnerische Mannschaft mit einem Passspielzug eine größere Distanz überwinden muss. Er ist quasi der fünfte Passverteidiger neben den anderen zwei CBs und den Safetys, daher leitet sich auch der Name Nickel ab. In den USA ist dies die umgangssprachliche Bezeichnung für ein fünf Cent Stück.

 

Strong Safety (SS):

Der Strong Safety steht meist auf der strong Side der Offense, also dort wo der FB oder TE steht. Aufgrund dieser Tatsache, müssen sie häufig den TE verteidigen, sie sind deshalb größer und kräftiger als der FS, sie werden auch für Run Blitzes benutzt.

 

Free Safety (FS):

Der FS ist der Spieler mit den meisten Freiheiten auf dem Spielfeld, er sollte in der Regel den Spielzug lesen um bei eventuellen Passspielzügen dem CB zu unterstützen, seltener, weil riskanter, ist er für den Safety blitz verantwortlich, hier wird der gegnerische QB attackiert. Das Risiko hierbei besteht, dass die Unterstützung für einen CB fehlt, was einen erfolgreichen Passspielzug beinhalten könnte, wenn der Blitz nicht schnell genug und erfolgreich ausgeführt wird.

 

Special Teams :

 

Kicker (K):

Die arme Sau unter den Spielern. Beim Verdienst meist unten angesiedelt, ist er häufig für Sieg oder Niederlage verantwortlich. Der Kicker ist für die Fieldgoals und PAT (Points after Touchdown) verantwortlich. Er muss über ein starkes Schussbein, gutes Timing und gute Technik verfügen, damit er den Ball zwischen den Stangen platzieren kann. Der Rekord eines Fieldgoals in der NFL liegt bei 64 Yards (geschossen in der Höhe von Denver). Der Kicker ist meist auch für den Kickoff (das ins Spiel bringen des Balles zu Spielbeginn, oder nach Punkten der Gegnerischen Mannschaft) zuständig. Dies dürfte allerding auch der Punter oder jeder andere Spieler vollführen. Anders als beim Fieldgoal ist es beim Kickoff ein ruhender Ball. Er kann ihn auf dreierleiweisen ins Spiel bringen :

Normaler Kick: das Wegschießen des Balles so weit wie möglich in die gegnerische Hälfte, idealerweise über die Endzone hinaus (Touchback).

Onside Kick : Ein mindestens 10 Yard weiter unkontrollierter Schuss, in der Hoffnung das die eigene Mannschaft ihn erobern kann.

Squib Kick: Ein harter flacher Pressschlag, welcher unkontrolliert auf die Gegner zufliegt und meist nicht von dem Return Speziallisten erobert werden kann.

 

 

Punter (P):

Ein weiterer Spezialist- Dieser kommt weder bei Offense noch Defense Spielzügen zum Einsatz. Der Punt ist eine Art Befreiungsschlag, im Normalfall wird er beim vierten Versuch eingesetzt, wenn die zu überbrückende Distanz zu weit, bzw. es für ein FG zu weit ist. Nach dem Snap muss er den Ball aus der Hand so stark wie möglich nach vorne Schießen, dabei kommt es meist nicht auf die weite an, sondern die Höhe („hang time“) ist von gleich wichtiger Bedeutung, damit seine Spieler in Position laufen können, um den Puntreturner möglichst früh zu stoppen, im optimal Fall hat der Ball Effet, damit er eventuell gemuffed wird, dann hat die eigene Mannschaft wieder die Möglichkeit an den Ball zu kommen. Wird der Punt in der Nähe der Mittellinier ausgeführt, ist auch Präzision gefragt. Der Punter versucht den Ball hier in die coffin corner zu setzten, also möglichst nahe an die Endzone in eine Ecke oder das er möglichst nahe an der Endzone ins aus geht (anders als beim Kickoff gibt es hier keine Strafe). Er versucht also einen Touchback zu vermeiden, damit die gegnerische Mannschaft eine möglichst schlechte Feldposition hat, der Ideale Punt wäre also bis zu ein Yard Linie. Der durchschnittliche Punt fliegt ca. 40 Yard weit, sehr gute (meist auch windunterstütze Punts) können bis zu 80 Yard weit fliegen.

 

Longsnapper (LS):

Da bei Fieldgoalversuchen und Punts der Spieler weiter weg steht als bei einem normalen Spielzug der QB, wird hier ein Spezialcenter eingesetzt um diesen Snap durchzuführen. Meist kann der Spieler noch eine andere Offizielle Spielfunktion, welche er als Backup bekleidet. Beispiel Niners 2016 : Kyle Nelson , Longsnapper und Tight End.

 

Holder (H):

Derjenige Spieler der den Ball nach einem Snap für den Kicker halten muss, damit dieser ein Fieldgoal erzielen kann. Er bekommt den Ball zugesnapt und muss ihn Blitzschnell auf dem Boden platzieren, damit ihn der Kicker treffen kann. Hierzu braucht es ein gutes Verständnis mit dem Kicker, da jeder andere Vorlieben hat, wo er den Ball treffen will. Meist wird die Position des Holders von einem Backup QB oder einem Punter ausgeführt. Der Vorteil ist, dass bei einem Fake Punt der Ball auch gepasst werden kann.

 

Kick Returner (KR):

Der Kick Returner ist dazu da, den Kickoff nach Spielbeginn oder nach Punkten des Gegners, wieder so weit wie möglich ins Feld zu tragen. Wenn der Kickoff in die Endzone geht, hat er die Möglichkeit zu laufen oder aufs Knie zu gehen, was einem Touchback gleich kommt. Wenn er nicht in die Endzone geht, hat er die Möglichkeit durch heben der Hand einen Fair Catch anzuzeigen, dann darf er nicht mehr getackelt werden, darf sich aber auch nicht weiter vorwärts bewegen, das Spiel beginnt da, wo er den Ball fängt. Für den Return sind meist schnelle Spieler verantwortlich (WR,RB,Defensback). Dann meist auch Ersatzspieler, da die Returnsituationen mit die verletzungsanfälligsten im ganzen Spiel sind, weswegen die NFL beschloss 2013 den Kickoff von der 30 Yard Linie auf die 35 Yard Linie zu verlegen, was die Returns drastisch nach unten schraubte und die Touchback Quote nach oben.

 

Punt Returner (PR):

Ähnliche Funktion wie der KR, meist auch der gleiche Spieler. Der PR steht meist 40 Yard hinter der LoS und fängt dort den Ball wo er ihn runterkommen sieht. Das Fangen ist hier mit mehr Risiko ausgestattet, da der Ball vom Punter kommt, der diesem einen Effet mitgeben kann. Dafür ist die Tackel Geschwindigkeit der Gegner nicht ganz so groß, da sie meist an der LoS schon geblockt werden und nicht mit ähnlicher Geschwindigkeit wie beim Kickoff auf ihn zustürmen. Er hat aber auch hier die Möglichkeit einen Fair Catch anzuzeigen.

 

Gunner:

Keine offizielle Position, so werden die Spieler bezeichnet welche den PR oder KR tackeln sollen, sie müssen schnell und wendig sein, um schnell die Laufrichtung zu ändern. Außerdem müssen sie blocken können oder sich aus diesen Blocks schnell lösen können- Im PR Team müssen sie außerdem auch fangen können, wenn der Punt für den Puntreturner aufgrund seiner Position nicht fangbar ist. Oftmals sind Gunner Backup WR,RB oder DBs. Andere Namen für Gunner sind Shooter, Flyer, Headhunter oder Kamikaze.